Begrüssung

Vor mehr als zwanzig Jahren erwarteten meine Frau Sarah und ich von Lanzarote nicht mehr als Sonne im Winter. Dennoch verliebt ich mich sofort und für immer in diese Insel.
Alles an ihr, die Landschaft, ist so architektonisch und wie gemalt; das Licht beständig wechseln, immer dramatisch, nie nur ein Cliché; die Kultur so verschieden vom spanischen Festland, so faszinierend, so alt; die Leute freundlich, entspannt, verlässlich, was sie tun, machen sie gut.

GESCHICHTE DES ORTES

Wir begannen in einem gemieteten Haus, kauften dann rasch unser eigenes in Guime, bald ein weiteres. Ich lernte Spanisch. Wir kamen öfter. Unserem kleinen Sohn gefiel es dort.

Eines Tages entdeckten wir Casa Tegoya, dann ein Restaurant hoch oben in La Geria, und ich wusste, ich würde nicht ruhen, bis ich ein solches Haus gekauft haben würde: ein altes spanisches Gebäude mit hohen Holzdecken, kühlem Innenhof, dicken Wänden, schattigen Terrassen.

Ich fand es in Macher. Es gab nur ein Problem: Es war eine komplette Ruine. Ich hatte jedoch bereits Heidi Hupe, die damalige Besitzerin der Casa Tegoya, kennen gelernt und sie wurde meine Projektmanagerin, Architektin, Konstrukteurin und Freundin seitdem. Sarah und ich lebten während unserer langjährigen Ehe in manchen schönen Häusern: ein mittelalterliches Gutshaus in Yorkshire, ein Schloss aus dem 13. Jahrhundert in Frankreich (in dem Sarah noch lebt), aber mein Lieblingshaus ist ohne Frage in Macher.

Sein zurückhaltendes (bescheidenes) Äußere verbirgt den Reichtum der Innenräume (Sarah ist eine sehr gute Interieur-Gestalterin), Höfe und innen liegende Gärten, wie der sonnenverwöhnte ägyptische oder der kühle marokkanische Wasser-Garten.

Meine große Freude in meinem Leben aus Unternehmer war es, gute Künstler ermutigen und fördern zu können. So war es nur folgerichtig, in dem Anwesen in Macher ein Studio, Apartments für die Künstler und eine Maler-Galerie einzurichten.

Eines Tages stand das schrecklich hässliche Nachbarhaus zum Verkauf und ich konnte nicht widerstehen, meine Nase hinein zu stecken. Sofort sah ich vor meinem geistigen Auge den doppelgeschosshohen Versammlungsraum, wenn auch noch verborgen hinter schrecklichem Dekor. Ich wusste sofort, dass ich es kaufen und zu einem Konzertsaal umgestalten würde.

Es stellte sich heraus, dass es sich um eine alte Kamelscheune handelte. Und der Rest des weitläufigen Gebäudes zeigte sich altertümlich und schön. Es war gleichsam die Entdeckung einer schlafenden Schönheit unter einem Misthaufen. Wir (das waren ich mit meiner Vision, Heidi als Projektverantwortliche, Sarah als Innenarchitektin) bewerkstelligten es gemeinsam, die Kamelscheune in ein Theater und zwei Häuser zu verwandeln – eines mit öffentlichen Räumen wie Bar und Lounge und eines für die Künstler, die uns besuchen sollten.

AUSSTATTUNG DES KONZERTHAUSES

Der ursprüngliche Kamelstall ist nun ein Haus anspruchsvollen Standards, das einen hellen, schönen und einzigartigen Raum für Veranstaltungen auf Lanzarote schafft.

Es verfügt über moderne Beleuchtung, eine Yamaha-Konzertflügel, komfortable Bestuhlung für 100 Personen, Toiletten und großem Parkplatz.

Lanzarote ist eine schöne, dramatische und abwechslungsreiche Insel mit beinahe ganzjährigem Sonnenschein. Mit nur wenig Regen, einer Durchschnittstemperatur von ganzjährig ca. 20° C und rund vier Flugstunden von England und Deutschland entfernt ist die Insel ein populäres Ferienziel. Verschiedene kostengünstige Fluglinien (einschließlich Ryanair, Easyjet, Monarch, Condor, Tuifly, AirBerlin) verbinden Lanzarote mit den meisten größeren Städten Europas, so dass sie leicht erreichbar ist.

Lanzarote bietet spektakuläre touristische Attraktionen der verschiedensten Art – wunderbare goldene Sandstrände, Surfing, Segeln und Tauchen. Der Timanfaya Nationalpark, die Höhlen „Los Verdes“ und die Lagune von El Golfo sind nur einige der Naturwunder, die es zu bestaunen gibt. Die inspirierenden Werke des berühmtesten lanzarotenischen Künstlers Cesar Manrique schmücken die Insel, darunter das in die Lavahöhlen gebaute Haus und der Kaktus-Garten, um nur einige zu nennen.

 

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